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Die Große Halsbeker FolkNacht am Freitag, den 29. Januar 2010 ist die Auftaktveranstaltung eines bunten Jahresprogrammes, mit dem der Heimatverein Halsbek e.V. sein 25jähriges Bestehen feiert.
Aus diesem Anlaß konnten gleich vier Folkbands mit insgesamt über 100 „Dienstjahren“ für ein äußerst abwechslungsreiches und abendfüllendes Programm im Altdeutschen Hof in Westerstede/Halsbek gewonnen werden.
Eröffnet wird die Große Halsbeker FolkNacht um 19.00 Uhr von Falk Paulat mit den feierlichen Klängen seines schottischen Dudelsackes, der auch in den Umbaupausen zu hören sein wird.
Danach werden die Lokalmatadoren Drey Bart lang die Bühne betreten und vor heimischem Publikum die regionale Note beisteuern. Mit ihrem „NorthCoast Freefolk“ haben sich Drey Bart lang im Ammerland und darüber hinaus eine treue Anhängerschaft und einen guten Namen erworben.
Aus dem tiefen Süden der Republik reist die Fraunhofer Saitenmusik an, um mit Appenzeller und Salzburger Hackbrett, Gitarre, Harfe und Kontrabaß traditionell alpenländische aber auch europäische Volksmusik im besten Wortsinne zu präsentieren. 1978 gegründet, gab eines der ältesten und schönsten Wirtshäuser Münchens der Fraunhofer Saitenmusik ihren Namen. Nach 12 CDs und Konzerten in insgesamt 34 Ländern der Erde hat das Trio, in Halsbek mit einem Gitarristen zum Quartett verstärkt, seit nunmehr drei Jahrzehnten den Status einer musikalischen Institution. Mit ihrer Kreativität, ihrer Liebe zum Detail und ihrer Ausdrucksstärke hat die Fraunhofer Saitenmusik mit allen Vorurteilen über die oft belächelte Stubenmusik aufgeräumt.
Die freche Brise aus dem Norden verkörpert seit dreieinhalb Jahrzehnten der musikalische Fachbetrieb Liederjan. Die belesenen Spottdrosseln nehmen den Zeitgeist auf die Schippe, enttarnen Widersprüche, führen menschliche Schwächen vor oder erzählen in bester Liedermachermanier kleine Geschichten, die das Leben schrieb. Das Ganze hochprofessionell, bestens aufeinander abgestimmt und mit sichtlichem Spaß. Sehens- und hörenswert auch das liederjansche Instrumentarium, das dem Inventar einer kleinen Musikalienhandlung entspricht. Neben Gitarre, Ukulele, Mandoline, Akkordeon, Flöte, Posaune, Tuba, Cello u.v.m. gehört auch die Singende Säge zur heiteren Instrumentenkunde der Musikanten von der Waterkant.
Nicht mit dem salzigen Wasser der Nordsee sondern dem süßen Wasser des Mississippi getauft ist die französische Band Le Clou. Ebenso wie die Fraunhofer Saitenmusik und Liederjan sind auch Le Clou seit über dreißig Jahren auf Tour. Die Wurzeln ihrer Musik liegen tief in den Südstaaten der USA, wo in den Sümpfen des Mississippi Deltas die Cajuns, Nachfahren französischer Siedler lebten und leben. Die Musik von Le Clou ist ein Gebräu aus traditioneller Cajun Music, Zyteco, kreolischen Rhythmen und Blues, gewürzt mit einer deftigen Portion französischem Esprit. Le Clou sind in der Region längst keine Unbekannten mehr und füllen mit ihrer mitreißenden und im höchsten Maße tanzbaren Musik wo immer sie auftreten alle Konzertsäle bis zum letzten Platz.
Karten für dieses einmalige Konzertereignis gibt es beim Blumengeschäft De Flo in Halsbek. Informationen und Kartenreservierungen dort unter der Telefonnummer 04488/983955